Reisebeschreibung
Whistler war schon vorher bekannt. Sehr bekannt. Als Nordamerikas Skistation Nummer Eins – mit 200 Runs, verteilt auf 3.307 Hektar. Doch seit der 120 km nördlich von Vancouver gelegene Wintersportort von olympischen Weihen gekennzeichnet ist – kennt ihn auch jeder Nichtskifahrer. Die Destination besteht aus dem Ort Whistler (675 m ü. d. Pazifik), dem Mini-Örtchen Blackcomb (699 m) sowie den beiden Skibergen Whistler Mountain und Blackcomb Mountain – die durch eine 4,4 km lange Seilbahn miteinander verbunden sind.
Whistler bietet hochalpine, gewaltige offene Schüsseln (Bowls), ist deep & steep. Blackcomb ist „jünger, moderner, glatter“ (so eine Pressesprecherin), weist ein Gletscher-Areal auf, offeriert eine Super-Pipe und wird deshalb von Freeski-Freaks und Snowboardern bevorzugt. Das Wetter wechselt der Pazifik-Nähe ausgesprochen rasch – oftmals Schneefall und bedauerlicherweise gelegentlich auch Regen. Das deutsche SkiMAGAZIN schrieb zu diesem Thema.
„Es mag etwas kurios klingen: Wer Skifahren in Kanada erleben will, muss in Whistler gecruist und gecarvt sein. Aber wer das wahre Ski-Kanada erleben will – muss auch noch völlig andere Ski-Orte des Landes besuchen...“
Welche? Ganz klar: Banff, Lake Louise – und die Heliski-Stationen von CMH. Finden Sie alle(s) – auf dieser Website...
Gebietsinfo
Powder Alarm im Doppelskigebiet Whistler-Blackcomb bedeutet: Skifahren wie einst. Skifahren pur. Für den - der will. Denn mindestens drei Viertel aller Pisten bleiben an solchen Tagen unpräpariert! Was bedeutet: Am Vormittag Tiefschnee allerorten – ab mittags jedoch häufig: zerfurchte „Tiefschnee-Pisten“ (um einen neuen Begriff zu kreieren) mit Gruben, Buckeln und zusammengeschobenen Schneehaufen. Für Freaks das Feinste vom Feinen. Und Nicht-Freaks? Finden auf den restlichen 25 % aller Pisten, die perfekt „groomed“, also präpariert, sich präsentieren, ihr Glück – weil sie dort mit ihren Latten wie auf Daunen über weiße Teppiche schweben.
Whistler Blackcomb bietet in rauen Mengen Pisten und Gelände für alle Könnensstufen, etwa zehn Meter natürlichen Schnees pro Saison (dennoch zusätzlich eine ganze Batterie von Kanonen im Investitions-Wert von 17 Millionen Dollar) - und der Ort selbst mit seinen rund 90 Bars und Restaurants sowie über 240 Shops wirkt absolut frisch, hübsch und gut gelaunt: exactly das, was sie in Amerika einen „funny place“ nennen.
Tipps und „Musts“ von Whistler:
- Unbedingt mal einen Frühstücks-Run für 21 Dollar (13 Euro) buchen – um zu jenen maximal 650 Leuten zu gehören, die am frühen Morgen vor allen anderen nach oben befördert werden.
- Am besten immer mit Guide fahren – um die wirklich besten Runs zu kriegen.
- Die Olympia-Pisten hinab zischen.
- Einen Heli-Tag einschieben.
- Mit der Peak2Peak-Gondola dahin zischen. Jene verbindet die beiden Skigebiete Whistler und Blackcomb in einer 4,4-km-11-Minuten-Fahrt – mit zwischendrin 3.000 Metern ohne einen einzigen Stützmasten, 414 Meter über der Erde durch die Luft gleitend: die damit höchste Seilbahn der Welt.
- Nach dem Skifahren Country-Musik hören und einen Pitcher trinken. Oder auch zwei. (Pitcher ist ein Plastik-Krug, gefüllt mit etwa 2 Liter Bier, die auf alle kleinen Gläser der Mittrinkenden verteilt werden.)
- Spaziergang durch den Whistler Stroll hindurch, wie die Fußgängerzone mit den prima Bars und hübschen Boutiquen genannt wird. An den Bäumen hängen meist Girlanden voller roter und blauer Lampen. In den Cafès spielen sie oftmals Schach und Backgammon und hacken im W-Lan-Bereich auf ihre Laptops ein. In den Pubs und Discos fetzt es.
- Whistler bedeutet „Pfeifer“ und die Gegend wurde so genannt, weil außer den Pfiffen des Murmeltiers hier nichts zu vernehmen war. In den sechziger Jahren wurden in Whistler erste Skilifte errichtet – um die Olympischen Winterspiele 1976 hierher zu holen. Die Bewerbung scheiterte, die Games fanden stattdessen in Innsbruck statt. 1980 errichtete eine zu Whistler konkurrierende Company das Skigebiet von Blackcomb. 1997 fusionierten beide.
- Die Vielseitigkeit der Station ist auch an den Whistler-2010-Olympiadisziplinen zu erkennen: Ski alpin, Ski nordisch, Biathlon, Bob, Rodeln und Skeleton.Das gesamte Skigebiet besitzt 228 km Skipisten, davon 61 km schwer, 102 km mittel, 65 km leicht. 38 Liftanlagen (3 Gondeln, 19 Sessellifte, 16 Schlepplifte) mit 65.507 Personen Stundenkapazität.
Weitere Informationen und Tips telefonisch bei Jens und Veit Erben.
Termine & Preise 2011
| 2010/11 | DZ/Bad | EZ/Bad |
|---|
| 01.12. - 01.05. | ab 880 | ab 1.390 |
Preis (CAD / Person) enthält: Transfer, 7 Übernachtungen im Aava Whistler Hotel ohne Verpflegung, Skipass für 6 Tage
Preis enthält nicht: Flug, Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder, Reiserücktrittskostenversicherung (RRV)
Flugpreis ab/bis Frankfurt: ab EUR 680, innerdeutsche Zubringer EUR 110, Zubringer Österreich/Schweiz EUR 220