Verantwortung für das Paradies

Nachhaltigkeit ist für CMH kein Lippenbekenntnis

Die abgeschiedenen Bergregionen, in denen Canadian Mountain Holidays (CMH) tätig ist, sind ein Paradies für Heliskiier, aber vor allem auch für die Tiere, die dort leben. Dies bedingt ein hohes Maß an Verantwortung für Fauna und Flora – eine Verantwortung, die man bei CMH gerne wahrnimmt.

Das Thema Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Dies gilt natürlich auch für den Tourismus in umweltsensiblen Regionen wie den Rocky Mountains. Denn gerade hier geht es darum, die Natur durch nachhaltiges Wirtschaften zu bewahren – trotz regem Wintersportbetrieb.

Für Dave Butler, Biologe, Förster und Verantwortlicher für Nachhaltigkeit bei CMH, ist klar: Bekenntnisse zur Nachhaltigkeit sind nur Schall und Rauch, so lange sie nicht von allen Mitarbeitern eines Unternehmens mitgetragen werden. „Nachhaltigkeit muss gelebt werden“, sagt Dave, „und dieser Antrieb kommt bei CMH von innen heraus. Denn unsere Leute wissen, dass es ein Privileg ist, hier in den Bergen arbeiten zu dürfen, in dieser einzigartigen Natur, die für uns zur Heimat geworden ist. Das wollen wir erhalten, auch für zukünftige Generationen.“

Umweltschutz aus Tradition

Das Umweltbewusstsein hat schon CMH-Gründer Hans Gmoser seinen Mitarbeitern eingeimpft. Er war schon lange vor der „grünen Revolution“ ein engagierter Umweltschützer und gab diese Einstellung auch gerne weiter. Insofern ist Nachhaltigkeit für das älteste Heliskiing-Unternehmen der Welt keine Modeerscheinung, sondern Teil der Firmenphilosophie.

Konkret handeln statt reden

Wie CMH sich konkret für die Natur in British Columbia einsetzt, beweisen einige Beispiele, die Dave anführt. „Das Bergkaribu, eine seltene Unterart des Waldkaribus, lebt bei uns hoch in den Columbia-Bergen. Anhand spezieller Protokolle spüren die Bergführer und Hubschrauberpiloten die Aufenthaltsorte der Bergkaribus auf. Die Ski- und Helikopterrouten werden dann um diese Gebiete herumgeführt, damit die Tiere nicht gestört werden. Sobald Tiere in Skiarealen lokalisiert werden, stoppen wir den Betrieb dort und weichen auf andere Areale aus. Das gilt natürlich nicht nur für Bergkaribus, sondern auch für andere Wildtiere, wie Grizzlys, Bergziegen und Vielfraße.“ 

Der Klimawandel ist zwar in den Tiefschneegebieten noch nicht direkt zu spüren; trotzdem macht man sich bei CMH viele Gedanken zu einer umweltfreundlichen Energieversorgung. „Wir kontrollieren unsere Abgasemissionen sehr genau und arbeiten an alternativen Energiequellen für unsere Lodges und den Personentransfer.“ So wird beispielsweise die Galena Lodge von einem Micro-Hydro-Kraftwerk – also einem Mini-Wasserwerk – mit Energie versorgt.

Sozial vor Ort aktiv

Nachhaltigkeit bedeutet für CMH auch die Arbeit mit lokalen Gruppen, wie Dave erläutert: „Wir unterstützen z. B. das Awakening Directions Programm für Youth Leadership, bei dem junge Menschen für Führungspositionen vorbereitet werden. Außerdem arbeiten wir mit der Organisation Outward Bound Canada zusammen, die Frauen und Militärveteranen zur Selbsterfahrung in der Natur motiviert – vom Bergsteigen bis hin zu Touren mit dem Kanu oder Hundeschlitten.“ Auch die Ureinwohner finden in der Nachhaltigkeitsphilosophie von CMH ihren Platz: „Im Tourismus-Bereich arbeiten wir mit den Shuswap Indianern in Jugend-, Kultur- und Weiterbildungsprogrammen zusammen.“

Bei CMH blickt man mit gewissem Stolz auf die bisherigen Errungenschaften im Bereich Nachhaltigkeit. Doch Dave weiß auch: „Wir müssen und können noch viel mehr tun.“